Vergleich Kfz-Versicherung

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Sparen Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung bis zu 60% und mehr. Ein Wechsel des Versicherers kann leicht mehrere hundert Euro an Einsparung ausmachen. Ob Neu-, Zweit- oder Gebrauchtwagen, vergleichen Sie hier bequem zahlreiche Anbieter unverbindlich und kostenlos.

Ihre Vorteile durch den Kfz-Versicherung Vergleich

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Kfz-Versicherungsvergleich – Wie geht das?

Sie können hier Kfz-Versicherungen in Preis und Leistung vergleichen. Wenn Ihnen eine Versicherung zusagt, können Sie ein Angebot anfordern oder direkt online einen Antrag stellen.

So funktioniert’s

Unser Vergleichsrechner ist mit den Angebotsrechnern vieler Versicherer verbunden. Deshalb brauchen Sie die Daten nur einmal eingeben und so leicht und bequem mehrere Prämien gleichzeitig ermitteln. Sie bekommen das Vergleichsergebnis online angezeigt.

Autoversicherung – Geparkte Cabrios sind auch mit geöffnetem Verdeck versichert

Cabriolets müssen nicht immer mit geschlossenem Verdeck abgestellt werden. Wird das Cabrio beispielsweise tagsüber in belebten Gegenden vorübergehend „oben ohne“ geparkt, ist der Versicherungsschutz nicht gefährdet. „Grundsätzlich können Cabriofahrer ihr Fahrzeug für kurze Zeit mit geöffnetem Verdeck und mit heruntergelassenen Seitenscheiben parken – beispielsweise um Einkäufe zu erledigen. Wichtig ist dabei aber, dass die Türen, Hauben und Ablagefächer abgeschlossen sind“, erklärt Norbert Stand, Schaden-Experte bei der Zurich Versicherung.

Grob fahrlässig: Parken in unsicheren Gegenden

Anders verhält sich die Rechtslage jedoch, wenn der Wagen mit offenem Verdeck über längere Zeit oder in unsicheren oder wenig frequentierten Gegenden, über Nacht oder wenn man mit Vandalismusschäden rechnen muss, abgestellt wird. In diesem Fall geht die Rechtsprechung von grober Fahrlässigkeit aus. Der Versicherungsschutz ist dann gefährdet. Auch wer Wertgegenstände unbeaufsichtigt im aufgedeckten Cabrio zurücklässt, ist im Ernstfall nicht abgesichert. Experte Norbert Stand rät daher: „Lose Wertgegenstände und mobile Navigationssysteme sollten in jedem Fall stets entnommen werden. Auch dann, wenn man das Fahrzeug nur kurz abstellt und verlässt. Denn kommt es während dessen zum Verlust, entschädigt keine Versicherung.“

Vollkasko bei Vandalismus

Wird in ein geschlossenes Cabriolet eingebrochen, zahlt die Teilkaskoversicherung für alle direkt mit dem Einbruch zusammenhängenden Schäden am Fahrzeug. Reine Vandalismusschäden, wie z.B. ein mutwillig aufgeschlitztes Verdeck, werden dagegen nur über die Kfz-Vollkaskoversicherung entschädigt.

Quelle: AssCompact

Autoversicherungen werden teurer

Bei den steigenden Prämien lohnt sich der Vergleich von Autoversicherungen immer mehr – viele haben zudem Leistungen verbessert.

Viele Kfz-Versicherer heben derzeit die Preise an und führen neue Tarife ein.

Marktführer HUK-Coburg hat seit April die Tarife in der Autohaftpflicht zwischen fünf und neun Prozent in die Höhe geschraubt. In der Kaskoversicherung sind es rund fünf Prozent. Die Anpassungen schwanken je nach Fahrzeug und Nutzer. Andere Anbieter folgen dem Marktführer, wollen aber keine konkreten Zahlen nennen. Der Zurich Konzern, die Kölner Europa Versicherung und die WGV aus Stuttgart bestätigen, dass ihre Prämien angehoben werden. Auch die Versicherungskammer Bayern spricht von steigenden Prämien gemäß der “allgemeinen Marktentwicklung”.

Doch es gibt Ausnahmen. Die Garanta will ihre Prämien sogar senken. Der Branchenzweite Allianz plant in den nächsten Monaten immerhin keine Erhöhungen.

Insgesamt stehen die Autoversicherer weiter unter hohem Druck. So stellt die Zurich eine regelrechte Schadeninflation fest: “Es gibt mehr und teurere Personenschäden, und die Ersatzteilkosten sind erheblich gestiegen”, begründet Zurich-Sprecher Bernd Engelien die Prämienerhöhungen. Allein ein elektrischer und beheizbarer Außenspiegel könne mit über 600 Euro zu Buche schlagen. “Bei der Schadenentwicklung hat es keine Entspannung gegeben”, bestätigt HUK-Coburg-Sprecher Alois Schnitzer.

Experten schätzen, dass für die Behebung von Schäden etwa sieben Prozent mehr aufgebracht werden müssen. Insgesamt dürfte die Branche daher in diesem Jahr trotz der Beitragserhöhungen ins Minus fahren. Michael Pickel, Vorstand der E+S Rück aus Hannover, schätzt den Verlust aller Autoversicherer für dieses Jahr auf eine Milliarde Euro. Im Vorjahr lag der Verlust noch bei 1,4 Milliarden Euro.

Große Preisunterschiede unter den Autoversicherungen

Neukunden müssen aber auch dann mit einer Beitragserhöhung rechnen, wenn der Versicherer das allgemeine Prämienniveau nicht anhebt. Das gilt etwa für die VHV, LVM oder die Nürnberger-Versicherung. Diese Autoversicherer führen eine neuartige Rabattstaffel ein. Dadurch wird es für etwa die Hälfte der Kunden teurer, heißt es bei der LVM. Alle Beitragserhöhungen gelten aber nur für neue Verträge. Trotzdem sind Millionen Autofahrer davon betroffen, denn wer ein Auto kauft, erhält automatisch den aktuellen Versicherungstarif. Im vergangenen Jahr galt das für 6,8 Millionen Autofahrer.

Autokäufer sollten daher die Preise vergleichen. Sie können auch mitten im Jahr den Versicherer wechseln und von enormen Preisunterschieden profitieren. Einige Anbieter haben zudem die Leistungen verbessert. Auch unter den Versicherern mit Topleistungen zeigen sich große Preisunterschiede.

Die Signal-Iduna etwa ist um über 90 Prozent teurer als der Online-Versicherer HUK24. Alle Policen bieten aber weitgehenden Schutz bei grober Fahrlässigkeit, zahlen bei Diebstahl und Totalschaden 24 Monate lang den Neupreis und gewähren bei Kaskoschäden die freie Wahl der Werkstatt. Zudem enthalten alle Angebote eine Fahrer-Schutz-Versicherung (FSV).

Das Produkt ist bei der HUK-Coburg-Gruppe neu im Angebot. Es hat die klassische Fahrer-Unfallversicherung abgelöst. Die FSV ist wichtig, denn sie deckt eine Lücke ab: Den selbstverschuldeten Personenschaden des Fahrers. Hier wirkt sie wie eine Kfz-Haftpflichtversicherung und zahlt beispielsweise Verdienstausfall, Rente, Pflegekosten und Schmerzensgeld. Das alles gibt es für relativ wenig Geld. Bei der HUK-Coburg liegt der Aufschlag je nach Nutzer und Auto zwischen 16 und 36 Euro.

Bei anderen Anbietern ist die FSV direkt in die Jahresprämie einkalkuliert. Kleiner Wermutstropfen: Die FSV gibt es immer nur mit der Autohaftpflicht zusammen. Damit wollen die Versicherer ihre Kunden binden. Denn derzeit gibt es erst um die 30 Assekuranzen, die diesen Schutz bieten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung